Collaborative eGovernment
 
eGovernment, B2G, Prozessorientierung
 
Ausgangssituation
Beim Vergleich des Erfolgs von E-Government-Projekten zeigt sich, dass insbesondere diejenigen Projekte nachhaltig erfolgreich sind, bei denen neben der öffentlichen Verwaltung auch Unternehmen in der Rolle als Prozessbeteiligte von Effizienzgewinnen profitieren. Im Augenblick ist in diesem Zusammenhang in erster Linie vom elektronischen Bauantragsprozess die Rede. Es ist aber davon auszugehen, dass es eine Reihe ähnlich gearteter Prozesse gibt, die unter Kollaboration von Partnern auf Verwaltungs- und Unternehmensseite ablaufen und somit für beide Seiten Verbesserungspotenzial durch E-Government beinhalten.

Projektziel

Diese Verwaltungsinteraktionen bzw. die zu Grunde liegenden Kollaborationsprozesse werden in einer Voruntersuchung basierend auf den Erfahrungen aus dem B2G-E-Government-Projekt mit Audi hinsichtlich ihrer E-Government-Potenziale bewertet. Ausgewählte Prozesse werden im Hinblick auf ein Implementierungsprojekt genauer analysiert und in diesem Zusammenhang potenzielle Pilotpartner für ein anschließendes Implementierungsprojekt identifiziert.
 
Realisierung
Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik entwickelt das Grundmodell Verwaltungsinteraktion aus der Perspektive des Unternehmens, um einen systematischen qualitativen und quantitativen Überblick über die Verwaltungskontakte eines Unternehmens abzubilden. Auf der Basis des Modells werden die Verwaltungskontakte identifiziert, denen aus Sicht des Unternehmens das größte Potenzial für Prozessintegration, Beschleunigung und Effizienzgewinne durch E-Government zugemessen wird.
 
Nutzen
Nutzen von Collaborative Government sind u.a. Steigerung der Wirtschaftlichkeit, Qualitätsverbesserung und Erhöhung der Transparenz.

Ziel
Ziel der Untersuchung ist die Identifikation von Anforderungen aus der Perspektive aller an einem B2G-Prozess Beteiligten. So können Lösungskonzipiert werden, die für alle Akteure Nutzen stiften.

 
Projektbeteiligte
SAP Deutschland AG und Co. KG
 
Ansprechpartner
Dr. Petra Wolf