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Kompetenzzentrum Grenzenlose Verwaltung – Unterstützung von Digital Government durch IT -
Führungsinformationen in der Kommunalverwaltung
 
Ausgangssituation
Die öffentliche Verwaltung kooperiert im Rahmen der Verwaltungsarbeit mit zahlreichen unterschiedlichen Anspruchsgruppen wie Politiker, Bürger, Unternehmer, Eigenbetrieben usw., die jeweils ganz individuelle Anforderungen an diese Kooperation stellen. Digital Government bedeutet, die Möglichkeiten der IKT vor dem Hintergrund der gestellten Anforderungen auf ihre Einsatzmöglichkeiten und ihre Wirtschaftlichkeit hin zu prüfen und zur Anwendungsreife zu bringen und einzuführen.

Projektziel
Das Kompetenzzentrum grenzenlose Verwaltung will eine Mittlerfunktion zwischen Wirtschaft und Forschung einnehmen. Die Kooperation zwischen Verwaltung und Politik, Verwaltung und Verwaltung und die politische Arbeit in Gremien soll unterstützt werden.
Unter anderem sollen bedarfsorientiert einsetzbare Sitzungskonzepte, die für verschiedene Anlässe vorprogrammiert sind, entwickelt werden, welche Werkzeuge der technischen Sitzungsunterstützung mit Methoden der Sitzungsvorbereitung und –moderation verbindet.
Darüber hinaus werden verschiedene Themenstellungen im Bereich des Informationsmanagements bearbeitet wie bspw. Enterprise Architecture Management oder IT-Personalentwicklung

 
Realisierung
Mithilfe eines Sitzungsunterstützungslabors arbeitet die TU München an der Entwicklung der oben beschriebenen Sitzungskonzepte. Im Rahmen der Kooperation zwischen Verwaltung und Politik werden Informationsbedarf und –flüsse untersucht, um noch bessere Unterstützung der Informationsbeschaffung, -verarbeitung und –speicherung liefern zu können. Die Mitarbeit bspw. in KORVIS verbindet organisatorische Ansätze zur Informations- und Wissensorganisation mit der (Weiter)Entwicklung technischer Werkzeugen zur Strukturierung und Recherche von Informations- und Wissensbeständen. Im Bereich des IT-Managements werden Modelle und Darstellungsformen entwickelt, die im Sinne eines IT-Bebauungsplans eine bessere Unterstützung von IT-Entscheidungen ermöglichen sollen.
 
Nutzen
Das Management der Landeshauptstadt Stuttgart sowie der Gemeinderat sollen mit entscheidungs-relevanten Informationen versorgt werden.
Dies geschieht in unterschiedlichen Arbeitsdomänen (Ratsarbeit, IT-Management, IT-Strategie) mit jeweils kontextspezifischen Lösungsansätzen.
Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik fungiert hierbei auch als Trendmonitor und unterstützt so den Transfer technischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse in das Kommunalmanagement.
 
Projektbeteiligte
Landeshauptstadt Stuttgart
TU München, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik (I17)
Universität Stuttgart, Abteilung Politische Systeme und Politische Soziologie
Information Architectures CIT GmbH
 
Ansprechpartner
Dr. Petra Wolf