| Viele Unternehmen stellen neue Mitarbeiter im IT-Bereich nur noch ein, wenn sie auch branchenspezifisches Wissen, neben den IT-Kenntnissen, besitzen. So sucht BMW gerade IT-Fachleute mit zusätzlichen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, wie zum Beispiel im Bereiche Vertrieb oder Controlling.
Nicht nur anhand der Stellenangebote kann man feststellen, dass keine Hardcore-Informatiker mehr gesucht werden, sondern auch beim Weiterbildungsunternehmen Unilog Integrata Training AG. Dort werden vor allem Mitarbeiter von Unternehmen hingesandt, wobei dies nur dann geschieht, wenn diese Unternehmen auch einen Bedarf an Wissen haben, da sie sonst nicht umsonst Geld für die Weiterbildung ausgeben würden.
Des weiteren fasst Oliver Höß, Leiter des Themenbereichs Softwaretechnik am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart, fünf Technologien und Trends zusammen, auf die sich Mitarbeiter im Umfeld von IT einstellen sollten:
Modellbasierte Softwareentwicklung: die Programmierung von Hand wird ersetzt durch Modelle, aus denen das eigentliche Programm quasi automatisch erzeugt wird.
Entwicklung von großen Systemen auf Basis von serviceorientierten Architekturen (SOA): Programmierung im kleinen wird durch die Programmierung im großen und durch die Wiederverwendung von vorhandenen Bausteinen und Diensten ersetzt.
Steigender Einsatz von mobilen Technologien: was bislang stationär geschieht, wird künftig zunehmend mobil erledigt werden.
Grid Computing: hier können die Rechen- und Speicherressourcen von verteilten Systemen in einer einheitlichen Form genutzt werden.
Zusatzwissen über die Einsatzdomäne wird immer wichtiger; wer beispielsweise bei der Entwicklung von Logistik-Systemen eingesetzt wird, muss wissen, um was es dabei geht - zusätzlich zu seinen IT-Kenntnissen
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