NDA-Modeler
 
Metamodellierung des Needs Driven Approach (NDA)
 
Ausgangssituation
Das Analyseraster, das der Needs Driven Approach mit den vorgeschlagenen Analysetechniken liefert, hat sich in verschiedenen Projekten als nützlich erwiesen. Für den weiteren Einsatz stellt sich nun die Frage, wie die Modellierung nach der NDA effizienter gestaltet werden kann. Die Basisliteratur zur NDA (Schwabe und Krcmar, 1996) beschreibt die Analysetechniken, geht aber nicht im Detail auf die Metaobjekte und deren Beziehungen ein. Die Produktivität beim Einsatz der NDA-Methode kann erhöht werden, wenn sie durch ein Werkzeug unterstützt wird. Im Projekt NDA-Modeler wurde ein Metamodell für die NDA entwickelt, das die Basis für eine Werkzeugunterstützung darstellt. Ziel des NDA-Modeler ist es, den Zusammenhang der Elemente von Kooperation formal abzubilden.
 
Realisierung
Für die Umsetzung der graphisch realisierbaren NDA-Analysetechniken bietet das Metamodellierungswerkzeug ALFABET (C) eine Umgebung an, welche die integrative Gestaltung und Visualisierung von Modellen der Prozess- und Organisationsbeschreibung erlaubt. Hiermit wurde ein Metamodell für den Needs Driven Approach entwickelt.
 
Nutzen
Die NDA wird zur Analyse von Telekooperationsszenarios eingesetzt. Durch den NDA-Modeler wird die Darstellung und Auswertung der NDA-Diagramme entscheidend unterstützt. Zur Zeit ist die Version 0.65 beta des NDA-Modeler verfügbar. Sie unterstützt die Darstellung und Verknüpfung aller NDA-Metaobjekte.
 
Publikationen
Schwabe, G.; Krcmar, H. (1996). "Der Needs Driven Approach - Eine Methode zur bedarfsgerechten Gestaltung von Telekooperation." Pp. 69-87 in Herausforderung Telekooperation, edited by Helmut Krcmar, Hendrik Lewe, and Gerhard Schwabe. Berlin et al.: Springer.
 
Ansprechpartner
Prof. Dr. Helmut Krcmar