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| Controlling, Wirtschaftlichkeit, Shared Services, öffentliche Verwaltung |
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| Ausgangssituation |
Die Einrichtung von Shared Service Centern (SSC) ist bisher in der öffentlichen Verwaltung in Deutschland nur unzureichend umgesetzt. Ebenen- und verwaltungsübergreifende Zusammenarbeit werden in Zukunft an Bedeutung zunehmen. Gleichzeitig sollen vermehrt Größen- und Verbundeffekte realisiert werden. Infolgedessen werden im Sektor der verwaltungsunterstützenden Leistungen sowie im Zuge der eGovernmententwicklungen vermehrt SSC entstehen. Gerade die föderale Verwaltungsstruktur mit ihren horizontalen und vertikalen Gliederungsebenen und dem daraus resultierenden Koordinationsaufwand bietet ein großes Potenzial zur Ausnutzung von Synergieeffekten durch eine zentrale Erbringung übergreifender Aufgaben.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Controllingansatzes zur Plausibilisierung der Wirtschaftlichkeit von Shared Services unter Berücksichtigung unterschiedlicher Abstufungen in der Serviceausprägung und der partnerübergreifenden IT-Kooperation. Ausgehend von einer ganzheitlichen Darstellung der Shared Services unter Berücksichtigung des jeweils unterschiedlichen Zielbezugs fokussiert das Projekt auf die Untersuchung von IT-Kooperationen. |
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| Realisierung |
| Zunächst wird eine qualitative Beschreibung von Rahmenbedingungen und Charakteristika von PPP-Modellen und SCC-Ansätzen erstellt. In einer darauf aufbauenden quantitativen empirischen Studie werden sowohl Aspekte der Typisierung als auch der Wirtschaftlichkeit erfasst. Schwerpunkt einer rechtlichen Aufarbeitung ist die juristische Betrachtung der Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Föderalismuskommission und der Föderalismusreform II. Zuletzt werden Bestimmungsfaktoren für die wirtschaftliche Ausgestaltung von Shared Services abgeleitet. |
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| Nutzen |
| Als Ergebnis des Projekts liegt eine Dokumentation des theoretischen und praktischen Wissens in Bezug auf SSC, strukturiert nach den Dimensionen Bestimmungsfaktoren, Typen und Wirtschaftlichkeitskriterien im internationalen Kontext vor. Daraus resultiert ein Leitfaden zum Aufbau, zur Einführung, zur Umsetzung sowie zur wirtschaftlichen Bewertung von Shared Services. Der Leitfaden unterstützt Behörden, Verwaltungseinheiten und föderale Organisationen, anhand eines Baukastens ein für sie unter wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten geeignetes Shared Service-Modell aufzugreifen, gestaltungsorientiert einzusetzen und umzusetzen. |
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| Förderung |
| ISPRAT - Interdisziplinäre Studien zu Politik, Recht, Administration und Technologie e.V. |
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| Ansprechpartner |
Dipl.-Kfm. (Univ.) Andreas R. Schwertsik
Technische Universität München
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
Boltzmannstr. 3
85748 Garching bei München
Telefon: 089/289 -19574
andreas.schwertsik@in.tum.de |